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Veranstaltungen

Penthesileas Prozess

Penthesileas Prozess

Fr, 14.09.18

Penthesilea zieht Bilanz. Als Königin der Amazonen hat sie mit ihrem Heer viele Schlachten gegen ihre männlichen Widersacher gewonnen. Am Ende hat sie auch Achill, den größten aller griechischen Helden, umgebracht. Und was hat es ihr gebracht?
Penthesilea denkt nach über sich, über die Frauen und die Männer, über den Kampf der Geschlechter, bei dem der weibliche Körper selbst zum Schlachtfeld geworden ist.
Eine tänzerische Performance über den Prozess einer Selbstfindung.

Spiel.Werk Ensemble 
Regie Daniela Aue 
mit Stephanie Roser 

Termine und Ort 
14.,20.,21.,23.09,2018 sowie 04.,05.,20.,27.,28.10.2018 jeweils um 20 Uhr 
Spiel.Werk Ansbach, Triesdorfer Straße 46, 91522 Ansbach

Karten unter 
karten@spielwerk-an.de 

(© Linda Stark)

!mensch eine unspychologische Betrachtung des Menschen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

!mensch eine unspychologische Betrachtung des Menschen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

Do, 20.09.18

Sechs jungen Schauspielerinnen und Schauspieler aus Kolumbien, Deutschland, Syrien und dem Iran und ein junges Design-Kollektiv aus Stuttgart haben sich unter der Leitung der Regisseurin Ismene Schell und der Choreografin Sabine Noll aus Freiburg in einem viermonatigen Theater-Labor zusammengefunden um hinter die Kulissen des Menschseins zu blicken. Das, was uns dabei am meisten fasziniert hat, ist die Entdeckung der Metamorphosen, Transformationen und der Flüchtigkeit aller Erscheinungen des menschlichen Daseins und die Frage: Was bleibt?

Die performativen Szenen, die in dieser Ensemblearbeit entstanden sind, werden in die elektronische Musik von EMBLEM eingebettet, die eigens für diese Tanztheater-Collage entwickelt wurde.

-          begleitend zum Aufführungsbesuch bieten wir Schüler-Workshops an -


Regie/Dramaturgie Ismene Schell 
Choreografie Sabine Noll  
Elektronische Musik EMBLEM 
Video/Installation Sense Trans Techno
Lichtdesign Alexander Joseph 

Mitwirkende Hossam Alahmad, Ramin Khoshbin, Omid Malakzadeh, Danijel Marsanic, Magda Moreno, Marja Rothenhöfer

Termin und Ort
20.09.2018, 20:30 Uhr, St. Maria, Tübingerstraße 36, 70178 Stuttgart 

Kartenverkauf 
mail@freiebuehnestuttgart.de 
0179-6485447

(© Eyad Abdullah und sensetranstechno)

»Unfreezed. A view from an apartment oder Wer ist eigentlich Theo?«

»Unfreezed. A view from an apartment oder Wer ist eigentlich Theo?«

Do, 27.09.18

Zwei Frauen in einem Apartment. Die eine bügelt, die andere blättert – eingesunken in ein Sofa – in einer Zeitschrift. Eine irritierend banale Alltagsszene. Eingefroren in die Fotografie »A view from an apartment« des kanadischen Fotokünstlers Jeff Wall. Wer sind diese beiden Frauen? Welches Leben versteckt sich unter dem Berg ungebügelter Wäsche? Was ist die Geschichte? Genau die möchte die Stuttgarter Choreografin Katja Erdmann-Rajski entdecken und tänzerisch umsetzen – gemeinsam mit vier professionellen TänzerInnen und über dreißig tanzinteressierten Menschen im Alter von 16 bis 77 Jahren. 

Choreografie Katja Erdmann-Rajski
Mitwirkende Lena Fistarol, Kati Ivaste-Barki, Marek Ranic, Pauline Stöhr und über 30 tanzinteressierte Menschen im Alter von 16 bis 77 Jahren

Musik
J.S. Bach, M. Castelnuovo-Tedesco, M. Schneider-Hollek und Schlager der 70er Jahre

Termine und Ort
27., 28.10.2018, jeweils 20 Uhr, Robert-Bosch-Saal des Treffpunkts Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart, Karten unter: 0711-1873-800 (VHS)

(Foto: Bernd Hentschel)

Night of Experiment-Colors

Night of Experiment-Colors

Fr, 28.09.18

Kann man Farben denken, fühlen, hören? 

Was gezeigt wird, ist eine Mischung, die jedoch ganz ohne Farbe auskommt. Das Bild, das nie zu sehen ist, die Bewegung, die zum Bild wird, das Wort, das den Rhythmus und die Musik vorgibt, die Skulptur die Linien in den Raum zeichnet und sich wieder auflöst. Es geht um Wirkung und Assoziation. Im Foyer zu sehen ist das Gemälde „Partitur des Loslassen“ von Anett Frey, eine Malerei inspiriert vom Stück "Night of Experiment-Colors".

Tanz Yahi Nestor Gahè
Tanz/Choreographie Sawako Nunotani
Installation Josephine Bonnet
Malerei Mirko Viljetić
Licht Doris Schopf
Sound/Musik Kayoko Arisato, Takashi Tajima
Assistentin Tina Kern
Flyer Design Katrin Arndt

Termine und Ort
Fr. 28.09. und Sa. 29.09.2018, 20 Uhr 
Kleine Bühne,
Karlskaserne Ludwigsburg 
Hindenburgstraße 29
71638 Ludwigsburg  

Kartenverkauf
www.tanzundthaterwerkstatt.de
www.reservix.de

(©Anett Frey)

Black Holes have no Hair

Black Holes have no Hair

Sa, 29.09.18

Obwohl noch nie jemand Schwarze Löcher gesehen hat, stellen sie doch ein wichtiges Erklärungsmodell unseres Universums dar. Bei der Ausformulierung der Theorien ist die Kreativität der Physiker überraschend humorvoll. 
„Schwarze Löcher haben keine Haare“ 
„Elementarteilchen existieren in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen“ 
Teilweise lesen sich die Erkenntnisse der Physik wie choreografische Anleitungen oder Partituren. 
Wie lange können einen Teilchen und sein Antiteilchen nebeneinander bestehen bis es knallt? 
Quantenobjekte können sowohl sichtbare Teilchen (Körper) als auch unsichtbare Wellen (Bewegung/Töne) sein… 

Mit ihren Körpern und Instrumenten rücken die 4 KünstlerInnen den Theorien auf die Pelle und vielleicht wissen wir danach näheres über die Frisur von Schwarzen Löchern und in welcher Beziehung die beiden Quarks Truth und Beauty zueinander stehen. 

Idee/Konzept [jetzky:wedlich]
Leitung Antje Jetzky
Tanz/StimmePetra Stransky
Performance/Visuals Antje Jetzky
Violine/Stimme Stortz
Gitarre/ElektronikUlrich Wedlich

Termin und Ort 
Recherche im öffentlichen Raum siehe Termine auf www.jetzkywedlich.de
Performance 29.11.2018, St. Maria, Tübinger Str. 36, 70173 Stuttgart 

Eintritt frei - Spenden erwünscht

(©Frank Post)

The Artist's Corner | Wilde Lieder – Marx Music 1

The Artist's Corner | Wilde Lieder – Marx Music 1

Sa, 06.10.18

Unser Mitglied Elisabeth Kaiser und ihr Kollege Johannes Winkler haben mit ihrem Stück "tetralemmatic roses for a birthday" den Wilde Lieder Marx.Music Preis gewonnen.Das Stück ist am 06. Oktober im Hörfunk auf hr2-kultur umd 23:00Uhr ausgestrahlt. 


Termin 
06.10.2018, 23:00 Uhr, hr2-kultur,

„Thank you for playing my piece!“

„Thank you for playing my piece!“

Fr, 19.10.18

Was sagen eine Fliegenklatsche, ein Handventilator oder ein pinkfarbener Samtball, über unsere Beziehung zur Welt aus? Angesichts all der nützlichen und weniger nützlichen Dinge, die uns tagtäglich umgeben, haben die Tänzer-Performer von C&C und die Musiker ARNO über 180 Gegenstände gesammelt, beschrieben und zum Teil vervielfältigt, um im kleinen Format das große Ganze zu erforschen.

In der TanzMusik Performance „Thank you for playing my piece!“ werden all die Dinge zu einer sich ständig verändernden interaktiven Raum- und Klanginstallation zusammengestellt, zerlegt und neu geordnet.

Inspiriert von den Gedanken des Philosophen Vilém Flusser, demzufolge sich die (Lebens-)Bedingungen des Menschen aus dem Umgang mit den „Dingen“ ableiten lassen, werden sie zu einer Versuchsanordnung über sich verändernde Welten.

Die selten aufgeführte Komposition „Theatre Piece“ (1960) von John Cage, bei der Aktionen und Zahlen an die Stelle von Noten treten, dient als Rahmen. Somit re-enacten fünf Besucher und fünf Künstler gemeinsam in dem aktuellen Kontext eines der ersten Happenings der Geschichte. Diese Form von Aktionskunst hat seinen Ursprung in den 60 er Jahren und ist ein künstlerisches Ereignis, bei dem das Publikum miteinbezogen wird.

Performative, musikalische und bewegungstechnische Handlungsanweisungen führen alle Beteiligten durch das Stück. Objekte werden bewegt, Aktionen ausgeführt, Interaktionen entwickelt und neue Narrationen entworfen. Die eigenen Freiräume, Bedingungen und Zwänge bleiben hier - wie im realen Leben - Verhandlungssache. Ein künstlerischer Mikrokosmos, in dem die Gesellschaft als Baustelle bearbeitet, der eigene Aktionsspielraum ermessen und neu Praktiken des gesellschaftlichen Miteinanders erprobt werden können.

So wird jede etwa einstündige Aufführung zu einem einmaligen Stück und individuellen Erlebnis, das von allen Beteiligten gleichermaßen gestaltet wird.

Mitwirkende 
Claudia Senoner, Fabian Chyle, Anja Füsti, Mark Lorenz Kysela, Oliver Prechtl

Permiere
19.10.2018 - 17:00/18:15/19:30/20:45

Termine und Ort 
20.10 - 16:00/17:15/18:30/19:45/21:00
21.10 - 15:00/16:15/17:30/18:45/20:00
26.10 - 17:00/18:15/19:30/20:45
27.10 - 16:00/17:15/18:30/19:45
Projektraum Freie Szene, Willy Brand Straße 18, Stuttgart  

 

Ankündigung Voraussichtlich wird es am 14.Oktober 2018 im Projektraum Freie Szene eine Stückeinführung geben, bei das Team mit Petra Mostbacher-Dix über Entstehung , Herangehensweise und Probenprozess sprechen wird.

(©Goran Below)

Phobiagora

Phobiagora

Mi, 24.10.18
In dem neuen Tanzprojekt erforscht das Ensemble Juliette Villemin & Team individuelle und gesellschaftliche Ängste und sucht nach ihren körperlichen Ausdrucksweisen.
Die Angst ist eine faszinierende Emotion, die uns schon von Kindheit an beschäftigt. Wir mögen sie, denn sie beflügelt unsere Phantasie. Furcht zu zeigen, gilt allerdings als Schwäche. Nur wer mutig ist und seine Angst überwindet, bekommt das ersehnte Lob.
Das abstrakte Phänomen ist körperlich konkret spürbar. Dort setzt das Stück an. Es untersucht die Verkörperungen der Angst und erforscht ihre Formen und Bewegungen. 
Inspiriert von der Bildhauerin Louise Bourgeois, die in ihren berühmten „Cells“ ihre eigenen Ängste verbildlichte, wird im Stück das irrationale Gefühl in etwas Sichtbares und Greifbares verwandelt.
Vier Charaktere stellen sich im Stück ihren Ängsten, sie befragen ihre Biografien und springen über ihre Schatten. Ob sie es wagen, ihre Ängstlichkeiten im öffentlichen Raum – im Theater – zu offenbaren?
PHOBIAGORA lässt „Orte der Angst“ entstehen, in die auch die Zuschauer hineingezogen werden. Sie konfrontieren medial, musikalisch und tänzerisch mit den vielen Gesichtern der Angst und mit dem Verborgenen hinter ihr und wecken so die Lust am schaurigen Grusel. Das Projekt stützt sich auf einedafür entworfene Umfrage, die unter www.juliettevillemin.de/umfrage-phobiagora beantwortet werden kann. Die Antworten dienen als Inspiration und geben einen Einblick in die Lebenswirklichkeiten außerhalb unseres eigenen Angst- und Erfahrungshorizontes.
 

Idee/Regie & Choreografie Juliette Villemin
Tanz Kirill Berezovski, Marina Grün, Johannes Walter, Verena Wilhelm
Medien/Raum/Grafik Natalia Paschkewitsch und Nadja Weber
Technische Leitung/Lichtdesign Alexander Joseph
Musikdesign Benedikt Immerz
Fachliche Beratung Dr. Csilla Katrin Körmendy
PR & Produktionsassistenz Marie-Christine Kesting
Kostüme Julia Poerschke


Termine und Ort 
24./26./27.10.2018, Theaterhaus Stuttgart, T4

Karten 
www.reservix.de 

Förderer
Stadt Stuttgart, LaFT BW. LBBW Stiftung

Kooperationspartner 
Produktionszentrum Tanz+Performance e.V. Stuttgart

Ankündigung Voraussichtlich wird es vor Vorstellungsbeginn eine Einführung geben. Das Publikum bekommt die Möglichkeit, eine praktische Einführung zum Stück und eine physische Annäherung zum Thema Angst zu erleben. Die Tanzjournalistin Petra Mostbacher-Dix und die Choreografin Juliette Villemin werden dabei auf den Fragebogen eingehen, der dem Stück zugrunde liegt, und den Dialog mit dem Zuschauer suchen. Termine: 24. und 27.10.2018, Theaterhaus Stuttgart, T4 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn, Dauer ca. 40. Minuten

(©Natalia Paschkewitsch)
Tanzmedizinische Vortragsreihe

Tanzmedizinische Vortragsreihe

Do, 22.11.18

Do. 22.11.18 20 Uhr

Thema: Rehabilitation

„Arthrose bei TänzerInnen – Möglichkeiten einer konservativen Therapie“
Dozent: Jens Nonnenmann, Physiotherapeut

In diesem Vortrag werden verschiedene Fallbeispiele der ganzheitlichen Betreuung von Tänzern mit Arthrose im Schulter- und Hüftgelenk vorgestellt. Dabei werden deren Einflussfaktoren auf das Krankheitsbild, die persönliche Ressourcenförderung sowie die Myoreflextherapie als Behandlungstechnik thematisiert.

Experte der anschließenden Podiumsdiskussion: Dr. med. Christian Mauch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Do. 17.01.19 20 Uhr 
Thema: Leistungsoptimierung

„Regeneration durch Faszienselbsttherapie“
Dozentin: Sophie Manuela Lindner, Sportphysiotherapeutin BSc MA

Kann Regeneration durch gezielte Stimulation der Muskel-Faszien beeinflusst werden? Diese Frage begleitet uns durch den Abend. Im Fokus stehen Self-Myofascial Release Techniken nach der Interdisciplinary Fascia Therapy (IFT®) Methode und diverse Selbsttherapie-Instrumente. Aus wissenschaftlichen Studien werden aktuelle Erkenntnisse aus der Selbsttherapie- und Faszienforschung im Zusammenhang mit Regeneration dargestellt.

Experte der anschließenden Podiumsdiskussion: Christopher-Marc Gordon, Physiotherapeut/Osteopathe/Heilpraktiker und Faszienforscher 

 

In Zusammenarbeit mit tamed + Urban Dance Health
Mit freundlicher Unterstützung der Praxis Haid + Tanzakademie Minkov

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