Before the Hardening // Jasmine Ellis

TanzPulsSüd 4exchange+ Residenz

  • Fr, 23.10.2026 –
    Sa, 31.10.2026
  • Artist Sharing
    Fr, 30.10.2026
    18.00 Uhr
  • Produktionszentrum Tanz + Performance

Im Oktober begrüßen wir im Rahmen von TanzPulsSüd 4exchange+ die Choreografin Jasmine Ellis und ihr Team aus München zu einer Residenz im Produktionszentrum Tanz + Performance.

Während ihres Aufenthalts arbeiten die Künstler*innen an dem Rechercheprojekt Before the Hardening. Die Residenz schafft Raum für künstlerischen Austausch, gemeinsame Recherche und die Weiterentwicklung eines neuen Projekts. Neben Jasmine Ellis wirken die Performer Nicholas Garlo und Alessandro Marzotto Levy an der Residenz mit. Die Stuttgarter Tänzerin und Choreografin Bar Gonen, Mitglied des Produktionszentrums Tanz + Performance, begleitet den künstlerischen Prozess als lokale Kollaborateurin. Den Abschluss der Arbeitsphase bildet ein informelles Studio Showing, das Einblicke in den aktuellen Entwicklungsstand des Projekts ermöglicht.

Den Abschluss der Residenz bilden ein offenes Profi-Training mit Alessandro Marzotto Levy am Dienstag, 27. und Donnerstag, 29. Oktober 2026 sowie ein Open Studio am 30. Oktober 2026 um 18 Uhr, die Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess und den aktuellen Entwicklungsstand des Projekts ermöglichen.


Artist Sharing
Freitag, 30.10.2026, 18.00 Uhr
Produktionszentrum Tanz + Performance, Tunnelstr. 16, 70469 Stuttgart


Über das Projekt

Before the Hardening beschäftigt sich mit Fragen von Männlichkeit, Fürsorge und emotionalem Erbe. Im Mittelpunkt stehen Überlegungen dazu, was in den Körpern von Männern nachhallt, welche Erfahrungen und Prägungen von ihren Müttern weitergegeben wurden und was auf diesem Weg verloren gegangen oder zurückgewiesen worden ist.

Ausgehend von Texten von bell hooks, Frederick Joseph und Ruth Whippman erforschen die Künstler*innen, wie sich diese Themen in Körpern, Gesten und Beziehungen einschreiben. Dabei interessieren sie besonders Formen von Nähe, Verletzlichkeit und Widerstand sowie die Frage, was es bedeutet, gehalten zu werden oder sich dem zu entziehen.

Die Residenz versteht sich als offener Forschungsraum zwischen Bewegung, Sprache und Begegnung. Durch gemeinsames Lesen, körperliche Recherche und künstlerischen Austausch entwickeln die Beteiligten neue Perspektiven auf Männlichkeit, Verbundenheit und Fürsorge.

Die Künstler*innen

Jasmine Ellis

Jasmine Ellis ist eine kanadische Choreografin und Filmregisseurin mit Wohnsitz in München. In ihren Arbeiten verbindet sie Bewegung, Text und Musik zu vielschichtigen, poetischen und oft humorvollen Bühnenwelten. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis stehen Empathie, zwischenmenschliche Beziehungen und die gemeinsame Erfahrung des Menschseins.

Nicholas Garlo

Nicholas Garlo ist Tänzer und Choreograf aus Florida (USA). Seine künstlerische Laufbahn führte ihn unter anderem zur Kibbutz Contemporary Dance Company in Israel sowie zu zahlreichen internationalen Produktionen und Kooperationen. Gemeinsam mit Jasmine Ellis verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.

Alessandro Marzotto Levy

Alessandro Marzotto Levy ist Tänzer, Choreograf, Kurator und Pädagoge aus Italien. Seine Arbeit bewegt sich zwischen choreografischer Forschung, Performance und Vermittlung und ist geprägt von einem besonderen Interesse an Körperwahrnehmung, Begegnung und kollaborativen Prozessen.

Bar Gonen

Bar Gonen ist Tänzerin, Choreografin, Bewegungstherapeutin und Pädagogin. Nach ihrer Ausbildung in Israel und Portugal lebt und arbeitet sie heute in Stuttgart. Als freischaffende Künstlerin arbeitet sie mit Choreograf*innen und Theatern im In- und Ausland zusammen, entwickelt eigene Arbeiten und unterrichtet an verschiedenen Institutionen in der Region. Im Rahmen der Residenz bringt sie als lokale Kollaborationskünstlerin ihre Perspektive in den künstlerischen Forschungsprozess ein.


Profi-Training mit Alessandro Marzotto Levy
Dienstag, 27.10.2026, 9.30 bis 11.00 Uhr
Donnerstag, 29.10.2026, 9.30 bis 11.00 Uhr

Im Rahmen der Residenz bietet Alessandro Marzotto Levy außerdem eine offenes Profi-Training für die lokale Tanzszene an.

Ausgehend von somatischen Methoden, Atemarbeit und Körperwahrnehmung eröffnet die Klasse einen bewussten Zugang zum eigenen Körper und entwickelt sich anschließend hin zu dynamischen und technisch anspruchsvolleren Bewegungssequenzen. Im Mittelpunkt stehen Präsenz, Bewegungsqualität und die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden. Alessandro Marzotto Levy versteht seine Klassen als Räume für konzentriertes Arbeiten, körperliche Herausforderung und die Freude am gemeinsamen Tanzen.

Instagram // Jasmine Ellis
Instagram // Nicholas Garlo
Instagram // Alessandro Marzotto Levy


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