TanzPulsSüd // Netzwerktag in Mannheim

im Rahmen des Schwindelfrei Festivals

  • Fr, 10.07.2026
  • 14.00 Uhr
  • Schwindelfrei Festival Mannheim

Das Netzwerk TanzPulsSüd setzt sich seit 2022 für die Stärkung der Freien Tanzszenen im Süden Deutschlands ein. Beim diesjährigen Netzwerktreffen wollen wir gemeinsam mit Kulturpolitiker*innen, Vertreter*innen kommunaler Kulturverwaltungen sowie Akteur*innen aus Tanzinitiativen und -verbänden Antworten auf die Frage finden, wie sich nachhaltige Perspektiven für Kunst und Kultur sichern lassen. Im Austausch über aktuelle Herausforderungen und Best-Practice-Beispiele sollen gemeinsam Strategien entwickelt werden, die langfristig stabile Strukturen in der Kulturförderung ermöglichen und neue Formen der hierarchieübergreifenden Zusammenarbeit stärken.

PROGRAMM

14.00 – 15.00 Uhr

Impuls und moderierter Austausch mit Ina Rosenthal:
„Hier bleiben heißt, gehört werden“
 

Für und mit Vertreter*innen des Netzwerks, der kommunalen Kulturverwaltungen, der Politik und der einschlägigen Verbände. 

Das ehrgeizige Ziel dieses Formats ist eine echte Solidarisierung zwischen den Vertreter*innen der Freien Tanzszenen und den Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung – damit Sichtbarkeit, Gehör und nachhaltige Förderstrukturen für die Tanzszene im Süden tatsächlich wachsen. Das Festivalmotto „hier bleiben" passt dazu wie kaum ein anderes: Es geht um Bleiben als politische Praxis – um die Frage, was es braucht, damit künstlerische Arbeit im Süden Deutschlands eine verlässliche Zukunft hat.

16.00 – 17.00 Uhr


Impulsvortrag von Hannah Ma (United Networks):
„HIER BLEIBEN – Aura Weaving“ 

- öffentlich –

Der Impuls HIER BLEIBEN – Aura Weaving bewegt sich zwischen Performance, Ritual und politischer Praxis und setzt sich mit Dekolonialität, Erinnerung und gegenwärtigen ausgrenzenden Verschiebungen auseinander. Aus ihrer künstlerischen Arbeit heraus beschreibt sie den Körper als Archiv, als Ort von Geschichte, Migration, Verlust und Widerstand. „Hier bleiben" wird dabei zu einer Frage von Raum, Zugehörigkeit und der Möglichkeit, trotz Druck, Gewalt und Ausschluss Energien zu verweben und kollektive Räume zu schaffen und zu halten.

17.00 Uhr

Möglichkeit zum Besuch des Festivalprogramms: Installationen, Performances, Interventionen u.v.m.