Zina Vaessen und Selina Koch geben Einblicke in ihre dreiwöchige Recherche, teilen Ansätze und Vorgehensweisen und laden zu einem offenen Austausch über das Erlebte und Erforschte ein.
Ausgehend von ihrem Interesse am Gespenstischen in unserer Existenz, dem abwesenden und dennoch wirksamen Moment des Seins, wie es Jacques Derrida beschreibt, untersuchen sie verschiedene Formen von Präsenz.
Entstanden sind raumspezifische Scores, die den Körper zu einem Resonanzraum für das bereits Existierende und nicht unmittelbar Wahrnehmbare werden lassen. Dabei üben sie, sich auf die Atmosphären eines Raumes einzustimmen, wahrzunehmen, was bereits da ist, und zu erforschen, wie sich dieses in den Körper einschreibt und durch ihn weiterwirkt. Performance wird dabei zu einer Praxis der Aktivierung von Erinnerung, Imagination und jenen Nachwirkungen, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart fortbestehen.
Anmeldung für die Teilnahme an: selina.koch@online.de
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Selina Koch