Choreograf*innen, Tänzer*innen und Darsteller*innen präsentieren ihre aktuellen Arbeiten und gehen damit in Dialog; Der Abend wird zum Werkraum, in dem kritische Diskurse und Inspirierendes ineinander fließen.
Nach der Show und fürs Gespräch gibt es Suppe, Drinks und Musik! Wir freuen uns auf viele Gäste und anregende Momente.
Eintritt: Sliding scale von 2,- bis 6,- €.
PROGRAMM
AUSSTELLUNG – Fluidum Vidalíquida
19.00 Uhr
Vernissage der VideoTanzInstallation Fluidum Vidalíquida, einer deutsch-brasilianischen Gemeinschaftsproduktion von Petra Stransky und Octávio Bastos.
PERFORMANCES + TANZSOLI
20.00 Uhr
Trotzkopf
Choreografie und Tanz: Miriam Huschenbeth
Moebius
Eine Bewegungsstudie zum geometrischen Konzept des Möbiusbandes (benannt nach dem Mathematiker August Ferdinand Möbius). Über Variationen des Bewegungsthemas lädt Juliette Villemin den Betrachter auf eine Reise in Übergänge und Zwischenräume ein. Die zentrale Frage lautet dabei: "Wie viel kann der Betrachter, die Betrachterin tatsächlich wahrnehmen?"
Choreografie und Tanz: Juliette Villemin
Manquer
Die Performance setzt sich mit dem französischen Begriff "maiquer" und seinem Bedeutungsspektrum wie dem Fehlen, Vermissen, Entbehren, Hapern und Fehlgehen auseinander. Dies geschieht mittels Bewegung, Stimme, Video und Text. Entsteht nicht Präsenz erst durch Absenz von jemandem oder etwas?
Choreografie und Tanz: Susa Ramsthaler
and.I // Work in Progress
Eine Annäherung des Tänzers Denny Hartmann an die Popart-Ikone Andy Warhol. Warhols Persönlichkeit ergreift von ihm Besitz, er durchlebt dessen Kindheitserkrankung, versucht sich in seiner eigenen Bewegungssprache zu behaupten, bricht wie sein Idol von Pistolenkugeln niedergestreckt zusammen. Verstört von den körperlichen Übergriffen mutiert er schließlich zu Andy's Sprachrohr und predigt wie eine manische, männliche Kassandra Warhols "in fifteeen minutes everony will be famous". Eingeladen zum 15. Internationalen Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart wird das Stück dort zum 18. März 2011 seine Premiere haben. Beim SHOWROOM zeigen Denny Hartmann und Antje Jetzky ein "Work-in-Progress".
Choreografie und Tanz: Denny Hartmann
Choreografie: Antje Jetzky und Denny Hartmann
Musik: Reich/Wedlich
Ein Gemeinsames Für-Sich-Sein
"Um Nichts zu sehen, habe ich mir den Mantel über mein Gesicht gezogen. Können Sie mir sagen, was Sie sehen? Ich will das sehen, was Sie sich wünschen zu sehen. Es könnte doch sein, dass Sie existieren und ich bin nur durch Sie?". Das Stück führt schließlich zur Vereinigung zweier Personen, die sich gegenseitig als Werkzeug benutzen.
Performer*innen: Kristin Gerwien und Miriam Huschenbeth
Performance von Miriam Huschenbeth
Künstlerische Mitarbeit: Kristin Gerwien
Mehr über
Juliette Villemin †
Susa Ramsthaler